Jungfrau Marathon 2013 – Zieleinlauf der 7 Hills Runners

Die nächsten größeren Läufe stehen vor der Tür – und damit immer einhergehend die Frage, ob man für die kommenden Anstrengungen denn genug trainiert hat, die mentale Stärke ausreichend ist und ob das Alles überhaupt sinnvoll ist, was man da so tut.

Vor diesem Hintergrund habe ich die offiziellen Zieleinlaufsvideos unseres Laufes in der Schweiz 2013 zu einem Clip zusammengeschnitten; vielleicht hilft der Clip ja, Motivation für die nächsten zu laufenden Trainings- und Wettbewerbskilometer aufzubauen.

 

 

 

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Run der “Wilden 13“ durch das Siebengebirge

                 ….   das war aber glücklicherweise  ein Trugschluss !!!

….schon im Spätsommer stand fest ,  daß  der 13. Weihnachtslauf eine besonders interessante  Strecke verdient hat. Also … BITTWEG …  einer der schwierigsten Anstiege des gesamten  Gebirgszuges sollte mit einbezogen werden .

…..und auch die Medaillen sollten zumindest einen Touch dieses Planes erhalten, letztlich aber prägte der Bittweg der 13 Kreuze komplett das Outfit der diesjährigen Erinnerungsgabe.

…. ein Testlauf im November ; Strecke festgelegt. Schwierigkeitsgrad : MITTEL

……  14  Adventskalendertürchen. Hinweise zum Lauf , zu den eingeteilten Teams , zu den Favoriten , zum Wetter und dies und das …….

…. Umzug der Eisbären ins Naafbachtal. Unser Texas Ranger Michael war nun echt gefordert. Umgesetzt mit Hilfe der Drachenfels  Zahnradbahn , die nach DB – Sonderfahrplan einmalig und erstmalig  Kreuznaaf ansteuerte und damit  die Polarbears  an den eingerichteten Bärenhöhlen  – Haltestellen den Sonderzug verlassen konnten.

Bär

    Im Naafbachtal  Dec. 2013

…… Kein Schnee in Sicht. Temperaturen um 10 °C ;  welch ein Winterwetter.

….  Startnummern . Bereits nach ca. 60 Stunden !!!! waren alle 40 Startnummern vergeben. Sensationell.

……. Rennverlauf :  Margarethenhöhe – Weg der gelben Steine – Bittweg – Petersberg – Nonnenstromberg – Margarethenhöhe – Finish

… Wenn man die Zielankunft auf den Kopf stellen würde , dann wäre Dietmar Warneke der strahlende Sieger des Jahres  2013.

…. Keine Verletzungen , alle Teilnehmer erreichen die Ziellinie, alles prima verlaufen…..

….. Auftritt des Weihnachtsmannes –  dazu besser an dieser Stelle  KEINE  Details –

Weihnachtsmann

     Oje , oje …. diese Mütze

……… Kopfzerbrechen :

Wie in jedem Jahr sollten auch diesmal alle Teilnehmer eine handgefertigte , exklusive Erinnerungsmedaille aus Ton erhalten. Mit dem Logo Bittweg , na klar.

Arbeitszeit der Herstellung von 45 Medaillen : ca. 20 Stunden.

Und dann das :

Torsten , Keramikingenieur, bei dem ich seit vielen Jahren die Medaillen brennen lasse , informierte mich über folgendes nach dem letzten Brennvorgang  :

Moin Freddy.

Tja , wie bringe ich Dir das bei….

Also , wenn zwei Personen einen Fehler machen und wenn sich dann diese Fehler addieren, dann ist das Kagge.

DEIN Fehler war , das Du 10 Rohmedaillen nach der Bemalung im lederharten Zustand , d.h. nicht fertig getrocknet , sondern sofort eingepackt hast. Die hatten somit eine  gewisse Restfeuchte.

Mein Fehler war , das ich diese Rohlinge  im Ofen zu oberst , also auf die oberste Brennlage gelegt habe.

 Dein Fehler hatte nun  zur Folge , das diese Medaillen beim Aufheizen explodiert sind.

Mein Fehler hatte zur Folge , das alle darunter liegenden Medaillen nun Bröckchen oder Brocken der über Ihnen liegenden Medaillen eingefangen haben und diese mit der Glasur auf den Medaillen schön verschmelzt haben. Also alle Medaillen sind mehr oder weniger mit kleineren oder größeren Bruchstücken speziell verziert worden.

Meine Antwort :

Hallo Torsten.

Tja , wie bringe ich Dir das  bei ….

Hatte schon einberechnet , das Dein Ofen explodieren könnte und habe alternativ für alle Teilnehmer einen schönen Tannenbaum bestellt. DEN brauch ich nicht brennen zu lassen , nicht  zu bemalen , und explodieren kann da auch ziemlich wenig .

Alles in allem wäre das aber bei weitem nicht so spannend , als die Herstellung von Weihnachtslaufmedaillen mit Dir. Irgendetwas  spektakuläres passiert immer oder wird zumindest beschrieben oder angekündigt …. Beim 13. Run kann’s auch ruhig ein wenig mehr künstlerisch krachen…????!!!!

Medaille

    Die Medaillen 2013

Schön , das Ihr alle teilgenommen habt ..und mein Kopfzerbrechen ist mittlerweile auch komplett ausgeheilt.

Für den Weihnachtslauf 2014  liegen jetzt schon zwei Anmeldungen vor.  Na  dann, tragt mich wohin ihr wollt …  ich siege überall !!!!   (Zitat :  I. J. )

 

Tshirt 1992

DAS  Shirt der Leichtathleten des TV Lohmar im Trainingslager in Hachen / Hochsauerland .

Happy New Year ——  Freddy

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Jungfrau Marathon 2013 – 7 Hills Runners auf Tour 2013

Wie es denn so kommen kann …………………….

Mal wieder Marathon , mal wieder Quälen im Siebengebirge . Bittweg , nein danke , bei dieser Vorbereitungsphase  war kein Platz für dich , wir schaffen’s auch ohne deine Kreuze ,…. ob das so gut war ?

Unser alljährlicher Bergmarathon führte uns in diesem Jahr wieder in die Alpen , warum eigentlich nicht endlich mal Kilimandscharo oder die Rockie’s , nein mal wieder Swiss und diesmal  die Region der Berggiganten Eiger , Mönch und Jungfrau . Passt bestens zu meinem Sternzeichen. Was soll schon passieren ??

Vorabtreffen bei  Michael und Steffi.  Ausgabe der exklusiven Shirts , einem tollen Präsent von Citroen , einer Überraschungswundertüte und so manches taktische Geplänkel ….

12.9.13 – Anreise ins Berner Oberland . Wir sind zu unserem Wettkampf des Jahres angekommen. Blick auf die Eiger Nordwand. Welch ein Gigant –  zum Glück  – unser Run geht einen anderen Weg.

IMG-20130925-WA000613.9.13  – Marathon Messe in Interlaken. Startnummer , ein wenig  rumgestöbert  und dann in ein interessantes Gespräch an einem Messestand gezogen worden.  Eine afrikanische Sportlerin wollte mir auf sehr nette Weise  die Teilnahme beim Comrades Marathon in Südafrika näher bringen. Nächstes Jahr , 89 km und diesmal bergab ………….irgendwie eine andere  sportliche Hausnummer , zumindest für mich.  Aber als Glücksbringer für den nächsten Tag und zur Erinnerung an den Run in South Africa schenkte sie mir eine handgefertigte Halskette und div.  Info’s  zur Veranstaltung. Also dann , mit Elefanten und Geparden  um den Sieg rennen ……..Morgen ist erstmal  der Jungfrau Marathon … 7HR am Start in Südafrika , naja  vielleicht irgendwie vorstellbar.

14.9.13 –  Interlaken / 9:00 Uhr  /  START . Zum 3. Mal an genau dieser Startlinie und insgesamt mein 28 .  Marathon . Bisher immer gefinished , und heute  ?

Lockere 26 km bis hin zum Anstieg nach Wengen , Kräfte sparen , wo es geht , ausreichend essen und  trinken. Mit  Kalli und  Rolf ein zielorientiertes Trio . Taktisch perfekt auf Kurs.

Dann die Wand nach Wengen. Insgesamt 45 – 60 Minuten steilste Berganpassage. Oben angekommen , durchatmen , geschafft , km 29  , wieder  anlaufen , extreme Wadenprobleme  bei meinen  ersten Steps  , Massage , das gefällt mir gar nicht , ob das heute gut geht ….

Km 35 – mein frühzeitiges ,  endgültiges  Finale. Meine  Waden spielen endgültig verrückt und trotz Massage keine Chance auf Fortsetzung des Rennens .  Meine eigene Entscheidung den Marathon  jetzt und hier zu beenden. Mein Gesundheit steht an erster Stelle und keine Bereitschaft auf ein  unkalkulierbares Risiko.  Abmelden , ein enttäuschter Blick zurück und die Hoffnung ,  das mein Partner Kalli den Rest alleine schafft.  Kalli , hau rein ….  nur noch schwere 7 km bis zum Ziel. P1010154_kl

Bergbahn vom Nothalte hinauf zur Kleinen Scheidegg ,   Gepäck abgeholt ,   berab , zurück zum Hotel .

Improvisierte Finisherparty auf unserem Balkon mit Gaffel und Zahnputzbechern. Kalli hat seine Medaille , sensationell , und das beim ersten Start auf der läuferischen Königsdistanz.

Abends in der Gletscherschlucht zum finalen Abendessen. Ein Steak hatte ich mir irgendwie nicht verdient , also reicht’s nur für ein Schnitzel mit Beilage.  Insa’s  aufmunternde Worte  werde ich wohl nicht vergessen.

Sonntag  “Blitzlicht“ im Hotel. Wieder mal ein sensationell  tolles Wochenende mit den 7HR und friends geht dem Ende entgegen   . Ein tolles Team.

Wieder zuhause.  Viel Zuspruch und Verständnis für meine Entscheidung , aber meine pers. Enttäuschung wird noch länger nachwirken .

“ Gesundheit steht über blindem Risiko “  , danke Lisa Marie.

Die afrikanische Kette , trotz allem ,  ein sehr schönes Souvenir.  Deren  Zeit kommt vielleicht noch.

Turbo spricht vom Istanbul Marathon .

Marion , Iris , Matthias , Jan , Hanja konnten  leider nicht teilnehmen. Ihr habt sehr gefehlt.

Schalke verliert  0:4 .

Wo sind eigentlich meine Laufschuhe ?  Lange nicht bewegt. Aber das kommt wieder…………

 

Freddy

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Jungfrau Marathon 2013 Medaille

Jungfrau Marathon 2013 Medaille

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Wir kamen, wir sahen und wir liefen

Mannschaftsbild

Mannschaftsbild

Genau am 7.7 um 7.07 Uhr zogen 31 Läufer und ein riesiger Helferstab aus um den diesjährigen Summerrun zu bestreiten. Ein riesiger Bus stand bereit um die gespannten Läufer mit auf die Reise zu nehmen.  Ort unbekannt und die meisten von uns waren auf den zahllosen sowie sehr dubiosen  Hinweisen von unserem Organisator Freddy auf den Leim gegangen. Selbst das Quiz im Bus sollte keine Erhellung bringen sondern eher die motivierten Läuferinnen und Läufer in Sicherheit wiegen. Die Rahmenbedingungen waren wieder einmal sehr gut, strahlend blauer Himmel und prächtige Laune. „Keine Berge hinaus oder hinunter“ hieß es noch vollmundig im Quiz. Kurzer Zwischenstopp nach 30min Fahrt zur Stärkung und alle von uns haben einen riesigen Verpflegungsbeutel inkl. einem tollen Laufshirt erhalten.

Unser Freddy

Unser Freddy

Jetzt war der Zielort in Xanten klar und dort angekommen ging nach einem kurzen Fotoshooting los. Vorbei an kleinen Orten in der Nähe des Rheins und mit direktem Kurs auf die Nordsee. Vorbei an den kleinen Segelbooten zum erste Zwischenstopp. Das Helferteam hatte für die Laufgruppe alles bestens vorbereitet und neben kühlen Getränken gab es leckere Himbeerriegel, die neue Kraft nach diesen ersten Anstrengungen bereitstellte. Nach dieser kleinen Verschnaufpause ging es mit direktem Kurs auf den nächsten See mit Namen Südsee. Von hier waren die beiden imposanten Türme des Xantener Doms zu erkennen. Aber dies war noch nicht unser Ziel sondern erst ging es zur ersten römischen Siedlung im archäologischem Park in Xanten. Um die Mauern herum zum Vordereingang mit direktem Kurs auf den Hafentempel zum gemeinsamen Foto und im Sprint weiter zum kolossalen Amphitheater. Laute Schreie der Gladiatoren und Siegerfoto im Sand. Sicherlich waren die meisten Besucher über diese Horde von wilden Läufern erstaunt und es hatte etwas von einem Flash-Mob. Laufend aus dem Park mit Kurs auf die historische Stadt an der Mauer mit erstem Stopp an der Kriemhildmühle weiter durch das Stadttor in den Kern des Ortes vorbei an kleinen, historischen Gebäuden bis vor dem Dom.

Auf der Mauer auf der Lauer

Auf der Mauer auf der Lauer

Frisch geduscht im städtischen Schwimmbad gab es für alle ein köstliches Pasta-Menü im Gotischen Haus. Im Anschluss gab es für alle gut 1,5 Stunden Freizeit und um Punkt 15.30 Uhr ging es dann wieder zurück in die Heimat. Die Rückfahrt wurden die ersten Meldungen, der schnellste Zahler, die richtigen Tipps und sonst noch so einiges  von unserem Summer Run Organisator Freddy prämiert. An dieser Stelle ein großes Dankeschön an Freddy und Uli Bortocha für diesen gelungenen Tag, die Organisation und dieses unvergessliche Erlebnis.

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Ein Rückblick auf den Weihnachtslauf 2012

Weihnachtslauf 2012 - Medaillen

17. Oktober 2012 : Die Ausschreibung wird versandt und glücklicherweise deutete schon nach wenigen Minuten alles darauf hin;  …….. das  Orga- Team wird nicht völlig alleine unterwegs sein:  Uli  Bartocha meldet sich nach 3 Minuten an!!!!!!!!

Insgesamt gab es 15 Adventskalendertürchen, die exakte Detailinformationen rund um den Lauf beinhalteten. Zudem spezielle Infos des zuverlässigen Texas Rangers aus dem Naafbachtal, der mit besonderen  Infos für die Teilnehmer aufwartete. Manches Foto führte zu Erstaunen und Unsicherheit.

Aber das OK war auch auf diese ungewöhnliche Situation bestens vorbereitet. Weihnachtslauf 2012 - Gruppenbild 2Zum einen gab es Verhaltens-regeln für den Fall das der Bär kommt und zum weiteren waren erstklassige Team Captains benannt worden. Was konnte da schon schief laufen?

Vielleicht die Wetterlage?

Weihnachtslauf 2012 - Gruppenbild 1Statt der erhofften winterlichen Schneelandschaft erwartete uns  frühlings-haftes Wetter mit Tempera-turen um ca. 10 °C  und mo-rastige Trail-wege, also kein Wetter um Eisbären aus dem Winterschlaf zu locken….

Nach anfänglichen Berab- und Flachpassagen erreichten wir  die Region rund um die Löwenburg, dem Herzstück des Siebengebirges.  Scoutin Steffi führte uns zielsicher von einem Trampelpfad in den nächsten um dann die Zielregion der gefürchteten  Breiberge zu erreichen. Ein einsamer  Wanderer mit unfreundlichem Hund wurde zudem  kurzfristig als Topfotograf eingesetzt. Ich suche immer noch die Teamfotos dieses Momentes !!!  Iris und Ulrike wurden als Appetithappen in eine Bärenhöhle geschickt, aber von Bär keine Spur.  Nach annähernd 7,8 Km erreichten wir die Nordwand der Breiberge.  Eine majestätische Bergkulisse öffnete sich dem staunenden Laufteam. Welch ein Anstieg !!!!   ….. welch ein starkes Team ? ………

Schwächelnde Teilnehmer hatten die Möglichkeit,  auf dem Sozius der Begleitmoutainbiker Platz zu nehmen. Das  Jan, Iris und Guido ersthafte Gedanken daran hatten, soll  hier unerwähnt bleiben.

Weihnachtslauf 2012 - Gruppenbild 4

Nach dem Erreichen des Gipfels blieb nur noch eine ruhiges Bergabpassage, und schon war das Ziel erreicht. Wenn da nicht ein Eisfeld große Probleme bereitet hätte. So mancher Teilnehmer hatte die Gelegenheit seine Eistanzqualitäten bergab vorzuführen.

Weihnachtslauf 2012 - Gruppenbild 3

Ziel auf der Margareten-höhe erreicht, keine Stürze, keine Verletzungen, keine Teilnehmer verloren, keine Rippenprel-lungen, alles bestens. Könnte man meinen ……. Leider hatte die Gruppe durch ihren ungleichmäßigen Laufstil so einige Waldbewohner im Winterschlaf gestört.

Weihnachtslauf 2012 - Die Tiere des Siebengebirges 1Empfangen an der Ziellinie wurde das Team nicht durch den Weihnachts-mann und Gefolge,  sondern  durch zwei Eisbären (Anna und Lara), einen Hasen (Slavi  sollte eigentlich einen  Grizzly  darstellen) und eine Giraffe (Julia). Diese übten Lob und Kritik über das Trainingsteam im zurückliegenden Jahr.  Höhepunkt war der Vortrag des  weihnachtlichen Gedichtes  „Der geklaute Weihnachtsbaum im Siebengebirge“ durch Giraffe (Julia) und Eisbär (Lara).

Weihnachtslauf 2012 - Die Tiere des Siebengebirges 2

Vielen Dank an Michael und Steffi für Eure erstklassige Unterstützung und an das Team der Waldbewohner (Slavi, Anna, Julia und Lara).

Nächstes Jahr  zum 13. Weihnachtslauf würde mich freuen wenn ihr alle wieder gesund und fit  teilnehmen könntet.  Vielleicht gibt es dann 7 Berge oder  7  Zwerge, vielleicht 7 Runden mit Scout Jürgen  oder ein Schneewittchen oder alles zusammen oder nichts von alledem  …………….

Es war sehr schön mit Euch.

Freddy

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Alles Gute für 2013

7HR Tag Cloud

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Nebenwirkungen des Weihnachtslauf 2012

Weihnachtslauf 2012 - Die Verstrahlten

Weihnachtslauf 2012 – Die Verstrahlten

Lag es an dem mitgeführten Flux-Kompensator? Oder dem kleinen Rucksack mit eingebautem  Atomreaktor – schließlich ist Energie für die Verteidigung gegen Bären mit modernen Lichtschwertern wichtig? Oder am Glühwein? Wie dem auch sei, das – gefühlt!  – siegreiche Team sah jedenfalls ganz schön verstrahlt aus. Und hat sich verdammt über den Lauf gefreut, liebes Orga-Team.

 

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Eisbären erobern das Siebengebirge

Verschiedentlich grassierten bereits unbestätigte Gerüchte, dass die bereits im Frühjahr im Naafbachtal gesichteten Eisbären den Weg in die höheren Gefilde des Siebengebirges gefunden hätten.

Diese Gerüchte konnten nun bestätigt werden. Am Wochenende machte sich eine mutige Gruppe forschender Eisbärenfreunde auf den Weg um zu erkunden, was an diesen Gerüchten dran ist. Bereits auf dem Weg zu den sieben (oder waren es vielleicht nur sechs) Bergen wurde die Gruppe fündig. Im Unterholz konnte ein Eisbär auf dem Weg ins hochalpine Gebirge beobachtet werden.

Nach dieser Beobachtung konnte den Spuren weiter gefolgt werden. Natürlich waren die Teilnehmer der Expedition gut vorbereitet und hatten sich über das Thema Sicherheit in Bärengebieten informiert. Durch das Tragen von Mützen in grellen Farben konnten Überraschungen vermieden werden. Da das Siebengebirge jedoch durch das winterliche Wetter durch große Mengen der wilden Spezies Homo Spazierengenensis übervölkert war, hatten sich die Bären versteckt gehalten und waren schwer zu finden.

Nach längerer planloser Suche wurde die Gruppe auf der Löwenburg endlich fündig. Hinter einem Baum versteckt konnte das erste Exemplar ausgemacht werden.

 

 

 

 

 

 

Anfänglich etwas verschreckt, ging der Bär sofort in Angriffsstellung, konnte aber durch den gut vorbereiteten Scout nach kurzer Zeit beruhigt werden. Immer ist darauf zu achten, Bären nicht mit Schneebällen zu bewerfen.

 

Schließlich ließ sich der Bär vor der Kulisse des neu entstandenen Drecksbergs ablichten und die Forschungsgruppe machte sich, nach diesen grandiosen Erkenntnissen, wieder auf den Weg durch die Untiefen der sieben (oder nun acht) Berge, in die heimischen Gefilde.

Alle Teilnehmer des diesjährigen Weihnachtslaufes sind gut beraten, sich auf alles vorzubereiten. Man kann ja nie wissen, was einen so alles überrascht.

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Tour de Tirol – Tortur oder Glücksmoment

Alle guten Dinge sind drei, so heißt es doch in der Volksweisheit und mit diesem Motto ging es an die Planung des nächsten Bergabenteuers 2012. Zugebeben waren neben dem Jungfrau-Marathon auch der Marathon de Sables heiß gehandelte Favoriten und doch konnte sich mit knapper Mehrheit und der guten Zurede von Iris die Tour de Tirol in der geheimen Abstimmung durchsetzen. Nach den beiden ersten Bergläufen in der Schweiz sollte es nun erstmalig für das gesamte Team nach Österreich gehen. Der wirkliche Clou an dieser Tour war das wirklich für jeden eine passende Strecke dabei war, ob nun 10 km, einem Marathon, dem Halbmarathon oder alles zusammen. Dank der langjährigen Urlaubserfahrung von Iris war die Planung des Hotels fast schon am Abend geklärt und frühzeitig die Zimmer reserviert.  Gleichzeitig waren schon während der gesamten Planung und Vorbereitung Bilder, Erfahrungsberichte und Tipps von Iris omnipräsent.  An dieser Stelle ein herzliches Dankeschön für die Gruppenanmeldung und den erstklassigen „Urlaubsservice“ liebe Iris. Das war ganz großes Kino.

Natürlich verging die sportliche Vorbereitungszeit nach der Planung wie im Flug und die zahlreich organisierten Siebengebirgsläufe von Freddy haben die Grundform der 7 Hills Runners auf Höchstform gebracht. Zwischendurch gab es bei mir schon einmal die Frage, ob es wirklich nicht es bisschen naiv war direkt alle drei Läufe zu buchen und damit ein ganz besonderes Experiment einzugehen. Nun als erfahrener Marathonläufer kann ich den Marathon ganz gut einschätzen und auch ein 10km-Lauf am Freitag hat dort nie eine Herausforderung dargestellt. Jedoch nach dem Marathon dann nochmal 21km zu laufen ist zum einen eine mentale und sicherlich auch eine muskuläre Herausforderung.  Wie wird das wohl werden und kann ich sowas leisten, habe ich mich mehr als einmal gefragt. Eine ganz neue Erfahrung und je näher der Termin der Tour kam desto neugieriger wurde ich.  Neben der sportlichen Vorbereitung haben wir auch in diesem Jahr Dank unseres langjährigen Sponsors Citroen wieder erstklassige Unterstützung erhalten und sind bereits weit vor dem sportlichen Event mit hochwertigen schwarzen Softshell-Jacken ausgerüstet worden. An dieser Stelle auch einen herzlichen Dank an die Fa. Citroen und Oliver Roth, der durch seinen Einsatz eine solche Unterstützung erst möglich gemacht haben.
Wie in jedem Jahr musste auch ein T-Shirt her und das Organisationskomitee war wieder kreativ bis in die Haarspitzen! Rotes Shirt, Motiv des Wilden Kaisers und der Aufdruck der 7 Hills Runners mit Jahreszahl. Perfekt und sehr passend zur neuen Softshell-Jacke.

Die Wettervorhersage für das Wochenende am  5. bis 7. Oktober klang schon vielversprechend und als wir – Sandra, Guido und ich – am Freitagmorgen in Richtung Österreich unterwegs waren zeigte sich wahres Kaiserwetter. Die anderen Teammitglieder waren schon am Mittwoch oder Donnerstag in Söll angereist und konnten sich mit der Umgebung vertraut umsehen. Insgesamt 13 Ausdauersportler(innen) haben die Herausforderung am Wilden Kaiser angenommen und wurden mit strahlendblauem Himmel und einem atemberaubenden Blick über die Tiroler Alpen belohnt. Natürlich haben wir die Gunst der Stunde genutzt und sind mit der Seilbahn direkt nach oben auf die Hohe Salve (1829m) gefahren und haben dort auf dem Sonnendeck des Restaurants die Suppe und die wärmenden Sonnenstrahlen genossen.  Nach dieser erfrischenden Pause wieder runter ins Dorf und zum Einstieg in dieses Laufwochenende der erste Lauf mit drei Runden, 240 Höhenmetern und insgesamt 10 km. Eigentlich wollte ich es langsam angehen lassen und mit Hanja, Sandra, Iris, Oliver, Klaus und Jürgen geht es auf den anspruchsvollen Rundkurs. Dank Hanja wird aus dem eigentlich langsam nichts und ich wundere mich selber. Die Runde durch den Ort und die Anfeuerungsrufe des Teams waren sensationell und haben sehr motiviert. Kurz vor der Dämmerung haben wir dann den Kurs gemeistert und ich bin gemeinsam mit Hanja ins Ziel gelaufen.  Ein wirklich gelungener Auftakt und wir allen waren bis in die Haare motiviert für den morgigen Marathon.

Strahlend blauer Himmel am Samstagmorgen, perfekte Stimmung und elf 7 Hills Runners bereit für das nächste Laufabenteuer. Begrüßung durch den  Bürgermeisterund mit letzten Tipps vom Rennleiter ging es Punkt 9.30 Uhr los. Auch in diesem Jahr sind Jan, ich und der Rucksack wieder als Team auf die Strecke. Die ersten 21 km vergingen wie im Flug und gegen 12 km hatten wir auf dem schönen Weg kurz Besuch von Jürgen. Es war unglaublich wie Ralf den Fan-Bus zielsicher zu den verschiedenen Streckenpunkten leitete. Was für ein Timing. Wir wurden riesig angefeuert und es war mehr als eine Freude. An den zahlreichen Verpflegungsständen wurden leckere Getränke, Gel und Riegel verteilt. Was so alles in einen Rucksack passt, sage ich nur. Obwohl Oliver mich am 21km Verpflegungsstand gerufen hat, war ich komplett auf Gel und Riegel fokussiert. Der freundliche Herr am Stand ist dann prompt zum Bus und hat nochmal Nachschub geholt. Kurz danach sind wir dann zu dritt weiter auf der Strecke bis zum Kilometerpunkt 27, dort hat sich dann Hanja angeschlossen und wir sind zu viert weiter. Bei Kilometer 32 haben Freddy und Matthias aufgeschlossen und wir sind ein Stück zu sechst durch den Wald gelaufen. Weiter ging es in Richtung Hexenwasser und ein wirklicher Hexenkessel an Fans. Wir wurden mit viel Applaus durch diesen Bereich getragen und noch war alles gut. Zwar gute 39 km in den Beinen aber das Beste wartete noch auf uns und mit Schwung auf die hohe Salve. Nun der Weg über die Wiese war sehr beschwerlich, kaum halt und eine Steigung die es in sich hatte.  Der mühsame Weg scheinbar unüberwindbar und mein Höhenmesser zeigt nur langsamen Fortschritt. Ah, dahinten das 41km Schild, nein doch nur 40,5km J Nach der Wiese kam endlich ein Weg und dahinter dann ein gut ausgebauter Schotterweg. Endlich war das 42km Schild und Ziel zu sehen! Sandra stand dort und feuerte mich an und da war auch schon die Fankurve! Jetzt alles geben und ins Ziel. Wir sind alle gut und innerhalb der Zeit gesund und munter oben angekommen. Ein tolle Leistung und mit Sonne, Glasmedaille und toller Stimmung genossen wir unseren Sieg. Die Hall of Fame: Iris, Matthias A. Matthias M., Dietmar, Oliver, Jan, Guido, Freddy, Jürgen, Michael und Uli sowie Hanja von km 27 bis zum Schluss.

Der Tag danach sollte noch mit einem Halbmarathon bei besten Regen und sagenhaften sieben Runden den Abschluss der Tour bilden. Wie ich Runden laufen liebe und das nach einem Marathon. Gut aufgewärmt und die erste Runde war mit Abstand die schwerste. Dennoch Dank unseres Fanblocks und dem Feuerwerk an Stimmung lief es gut an. Jetzt hieß es Tempo halten und Runde für Runde die 21 km mit Würde zu Ende bringen. Der Regen zeigt sich von der besten Seite und gab nach der vierten Runde durch einen starken Platzregen alles. Gerade bei den vielen Runden kann man schnell aus dem Tritt mit dem Zählen kommen und vielleicht schon nach sechs Runden ins Ziel laufen. Andere wollten gekonnt durch einen Stromschlag am Weidezaun nochmal zusätzliche Power abrufen und die letzte Runde mit weltrekordverdächtigen Zeiten laufen. In Summe bin ich wirklich erstaunt wie gut das doch gelaufen ist. Wir alle sind dank diesem schönen Wochenende und der Tour de Tirol  einem ganz besonderen Erlebnis reicher. Die Erinnerung an diese Tour steht jetzt für jeden an einem besonderen Platz und dank des Engagements von Freddy können wir dieses Erlebnis jederzeit in die Hand nehmen und die besonderen Momente abrufen. Wir alle haben von Freddy einen einzigartigen Kristall als Geschenk erhalten. Eine wunderbare Idee und ein tolles Geschenk. Danke Freddy und Danke an alle 7 Hills Runners für dieses besondere Wochenende.

 

Uli

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