Sonne und -19°

München, -17°Eigentlich eine feine Sache: Das Wetteranzeigeprogramm des bevorzugten Betriebssystems zeigt in schönsten Farben an, dass Sonne in Verbindung mit strahlend-blauem Himmel in München vorzufinden ist. Leider ist auch zu erkennen, dass die Temperatur -14° beträgt.  Was nur die halbe Wahrheit ist, denn der Startpunkt meiner rund 20KM-Laufrunde liegt südlich von München, und dort zeigt das Thermometer -19° an. Sprachkundige Einheimische würden diese Temperatur als “zapfig” bezeichnen, ich nenne es “arschkalt”. Aber was muss, das muss!

Zunächst zur Ausrüstung, man möchte ja gut vorbereitet sein: 1 Unterhose (kurz), 1 Unterhose (lang), 1 Laufhose (lang), dicke Laufsocken, 1 langärmeliger erster Layer (gefüttert), ein dicker zweiter Layer (gefüttert), ein Windbreaker, eine Weste und natürlich ein paar Laufschuhe. Dann noch “obenrum” vervollständigt um einen Buff und eine Mütze, garniert mit einem Paar langlauferprobten Handschuhen. Beim Anziehen gab es einen spontanen Hitzeschock, war die Wohnung doch gut geheizt. Beim Anschauen gab es einen weiteren Schock, drängte sich doch das Bild eines Männchens aus einer alten Reifenwerbung auf.

Dann gings in die Kälte, und sofort war klar, dass die ganze Ausrüstung auch nötig und angemessen war. Der eigentlich Lauf war fast wie immer und hat eine Menge Spaß gemacht, auch wenn der Puls etwas höher war. Klar, Hitze muß auch von innen kommen, und den Schnaps für unterwegs hatte ich vergessen. Sogar den Rehen, denen ich während des Laufes begegnete, war kalt und sie bildeten eine wärmebildende Gruppe. Eine nette Geste der Rehe, schließlich muss sie der Koch des angrenzenden Restaurants dann nicht mehr auftauen, wenn er sie auf den Teller bringen möchte.

So, nun werde ich mich mit heissem Tee aufwärmen, mich dabei an den wirklich tollen Lauf erinnern und freue mich auf ein erholsames Wochenende – was ich dem geneigten Leser hiermit auch wünsche!

Guido

 

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Weihnachtslauf 2011 – Ein ganz besonderer Lauf

Schon Wochen vor dem großen Ereignis konnten sich die Teilnehmer durch eine Vielzahl von Adventstürchen tasten und einen ersten Eindruck von diesem hochkarätigen Event machen. Rund vierzig hochmotivierte und leistungsbewusste Sportlerinnen und Sportler stellten sich dieser außergewöhnlichen Herausforderung. Dem Organisationsteam um Marion Ludwig und Freddy Marx ist auch in diesem Jahr wieder gelungen eine einzigartige Veranstaltung auf die Beine zu stellen. In diesem Jahr wurde es ein ganz besonderer Lauf, der ganz im Zeichen der Hilfsbereitschaft für Rabea stehen sollte. Die junge Sportlerin war in diesem Sommer durch einen tragischen Unfall schwer verletzt worden und kann leider nicht mehr ihren Lieblingsport ausüben.  Dank der Initiative von Freddy konnten wir ihr vor Weihnachten ein kleines Geschenk überbringen und ihr zeigen, dass wir an sie denken.

Rund zwei Wochen vor dem großen Massenstart kam eine gewisse Dynamik in der Gruppenzusammenstellung auf. Durch verletzungsbedingte Absagen oder vielleicht auch zu großer Erfolgsdruck war der ein oder andere nicht im Stande am Hauptlauf teilzunehmen. Dank der spontanen Idee von Harry Bertschat gab es kurzer Hand für diese Teilnehmer einen Nordic-Walking-Weihnachts-Schnellkurs. Ein besonderes Skilanglauferlebnis ohne Bretter und mit Finishergarantie.

 

 

Trotz aller Wettervorhersagen in der letzten Woche und zweistelligen Plustemperaturen, lag dann doch am Sonntag genügend Schnee zum diesjährigen Weihnachtslauf. In einer herrlichen Winterlandschaft machten sich die rund acht Teams kurz nach neun auf die unbekannte Strecke im Siebengebirge. Böse Zungen behaupteten auch nach dem Lauf, dass die gewählte Strecke auch den Organisatoren bis zum Finish nicht bekannt war. Mit sicheren Laufschritten ging es vom Parkplatz der Margarethenhöhe in die Berge und nach unzähligen Bergauf-und ab-Läufen sowie gefühlten anderthalb Stunden waren wir wieder zurück am Ausgangspunkt. Neben den vielen Gesprächen während des Laufs bot der gemeinsame Ausklang bei Glühwein und vielen Leckereien wieder einen gelungenen Jahresabschluss. In der Wettkampfwertung gibt es folgende Plätze zu berichten: Den ersten Platz für die wunderschönste Weihnachts-mütze des Jahres erhielt Torsten Knipp. Unschlagbar war seine blauweißblinkende Kopfbedeckung der Extraklasse. Der letzte Platz (Rang 43) ging in diesem Jahr an unsere Iris, chancenlos mit einem Ohrenwärmer,  der das rote Logo eines Fußballclubs aus der bayrischen Metropole trug. So gewinnt man im tief verschneiten Westen garantiert keinen Weihnachtsbaum. Auch in diesem Jahr ist es den Organisatoren wieder gelungen, ein besonderes Erlebnis für jeden Teilnehmer(in) zu gestalten und mit der traditionellen, handgemachten Medaille eine Erinnerung fürs Leben zu schaffen. Vielen Dank Marion, Rolf und Freddy.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Wir – die 7Hillsrunners – wünschen Euch einen guten Rutsch ins neue Jahr und alles Gute. Mindestens jedoch 12 Monate Gesundheit, 52 Wochen Glück und 366 Tage Spaß beim Laufen ;-)

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Weihnachtslauf 2011 im Siebengebirge – ein Lauf für Rabea Hinzen

Auch dieses Jahr wieder findet der inzwischen fast schon legendäre Weihnachtslauf im Siebengebirge statt, diesmal verbunden mit einer Spendenaktion

  • Termin : Irgendwann in der Vorweihnachtszeit
  • Startzeit : 9 : 00 Uhr
  • Treffpunkt : Befestigter Parkplatz Magarethenhöhe
  • Laufstrecke : 15 km
  • Startgeld : 1 €

Das Starterfeld ist limitiertes; ein frühzeitiges Anmelden per Mail an die bekannten Adressen garantiert den Startplatz.

Wie jedes Jahr findet im direkten Anschluss an den Lauf eine Auswertung der Veranstaltung bei Glühwein, Tee und Weihnachtsgebäck statt. Hierzu darf jeder Teilnehmer einen freiwilligen Beitrag leisten. Auf  Marion’s Tapeziertisch ist viel Platz….

Erstmals werden wir an diesen Lauf eine Spendenaktion koppeln. Unverschuldet verunglückte die 16. jährige Tochter einer Teilnehmerin unserer Laufgruppe derart schwer, das schlimme Rückenverletzungen ihr weiteres Leben völlig verändern werden.

Vor dem Start des Laufes wird es die Möglichkeit geben, eine Spende für Rabea abzugeben.

Wir danken Euch im Voraus für Eure Unterstützung.

Marion & Freddy

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7 Hills Runners werden zu Drachenläufern

Der Drache läuft wieder

Nach dem es letztes Jahr nicht gut um den Drachenlauf stand und es zunächst so aussah, als würde es nicht weiter gehen, hat sich ein neues Organisationsteam gefunden, um den Drachenlauf wieder ins Leben zu rufen. Eine verdammt gute Entscheidung. Ist es doch einer der schönsten Läufe weit und breit, die es gibt.

Zum nunmehr 9. Mal fand dieser Lauf bei herrlichstem Herbstwetter statt. Etwa 750 Läuferinnen und Läufer und in würdiger Vertretung einige der 7 Hills Runners haben sich an den Start gemacht, um durch die Höhen und Tiefen des Siebengebirges zu laufen. Ca. 27 KM und knapp 1.000 Hm gilt es zu überwinden, aber wer ein echter Drachenläufer ist, findet das einfach nur schön.

In grandioser Siebengebirgskulisse werden der Ölberg, Erdmannshütte, Seufzerbrücke, Lohrberg, Löwenburg, Drachenfels, Nachtigallental und schlussendlich der Petersberg in Angriff genommen. Oben auf dem Petersberg bei KM 22 erwartet die Läufer Drachenblut und Drachensekt. Alleine schon das ist jede Anstrengung wert. Diesen Genuss muss man sich allerdings schwer erkämpfen. Der Bittweg wartet auf. Und so ging es Schritt für Schritt im Tritt hinauf. Unten haben wir geschworen, ihn nicht zu gehen. Solche Gelöbde müssen eingehalten werden. Und so habe ich mir den Sekt und ein Stück Streuselkuchen hart erkämpft. Den Kuchen hat Marion gebacken und es hat mich sehr sehr gefreut, sie neben einigen weiteren lieben Leuten unserer Laufgruppe zu sehen. Mit dieser Stärkung ging es dann locker in die Endrunde. Bei 14° und Sonnenschein kehrten wir nach Thomasberg und in die Zielkurve zurück. Dort erwarteten uns einige 7 Hills Runners, die heute nicht gelaufen sind und nach und nach kamen alle gesund und heil an. Wer dann wollte, konnte sich im Vereinshaus bei Kaffee und Kuchen die Siegerehrungen anschauen, um dann auch wieder fest zu stellen: Es hat mal wieder richtig Spaß gemacht. Vor allem hat es mich gefreut, unsere 7 Hills Runners an der Strecke oder beim Lauf einmal wieder zu sehen.

Gratulation an alle für die tollen Laufleistungen und ein Danke an alle, Sandra

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7 Hills Runners go Twitter!

Nachdem ja eine Facebook – Seite bereits vor einiger Zeit erstellt wurde, kann man den 7 Hills Runners nun zusätzlich zu RSS auch per Twitter folgen. Entsprechende Icons sind auf unsere Seite im rechten Menübereich zu finden. Viel Spaß!

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Mit Gel und Rampe vom Tal bis nach oben

Und: KEINE MACHT DEN DROGEN

Uli ist die Kuh

Uli ist die Kuh

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Summer Run 2011 – Nichts für schwache Nerven

Summer Run 2011 AutoBereits die Vorbereitungen zum fünften Summer Run waren ein Abenteuer für sich, aber wohin es die Läuferinnen und Läufer in diesem Jahr verschlagen würde war bis zuletzt ein Rätsel. Das Organisationsteam um Marion Ludwig und Freddy Marx haben auch in diesem Jahr wieder aufs Neue bewiesen, welch großes Talent sie in der Gestaltung und Durchführung eines solchen Events an den Tag legen. Treffpunkt Sonntag, 17. Juli 2011 um 7.30 Uhr an der Haltestelle Hangelar Ost, bitte pünktlich sein. Dies war die einzige konkrete Angabe für diesen Tag und das wir Badesachen, blaue Socken und eine Regenjacke mitbringen sollten. Nun gut, ganz ehrlich war mir die letzte Checkliste nicht mehr ganz präsent und dazu kam das eindringliche Gefühl, dass es vielleicht auch nur eine Finte sein könnte. Daher war für mich klar, dass eine solche Veranstaltung nur mit einer besonderen Überlebensausrüstung gut bestritten werden kann. Gesagt getan! Sonntagmorgen, kurz nach Halb und tatsächlich warten schon mehr als 24 hochmotivierte
Läuferinnen und Läufer an der Haltestelle. Schon vor dem offiziellen Start wurden Teams eingeteilt und erste Fragen zum Streckenverlauf abgefragt. Wenn auch bisher keinerlei Auswertungen des Orga-Team an die Öffentlichkeit gedrungen sind. Wir alle hatten schon Wochen vorher einen Tipp abgegeben, wohin es gehen könnte. Bis auf Birgit und Hanja lagen wir alle mit unseren Tipps falsch und wurden durch die verschiedenen Hinweise in die Irre geleitet. Mit der S-Bahn geht es kurz vor acht in Richtung Bonn Hauptbahnhof. Dort angekommen ging es weiter mit der RB30 in Richtung Ahrweiler. Gegen 9:35 Uhr kam kurz und knapp der Hinweis von Freddy „jetzt bitte aussteigen“ und mit verschlafenem Blick entdeckten wir am Bahnhof schon das Willkommenschild unseres Helferteam Claudia, Ecki und Julia.  Das Organisationsteam hat sich nicht lumpen lassen und sogar das Verpflegungsfahrzeug mit der Aufschrift „Summer Run 2011“ ausgestattet! Alle Teilnehmer erhielten ihr persönliches Startpaket mit vielen kleinen Überraschungen, einem Laufshirt und der individuellen Startnummer. Obwohl die Wettervorhersage eher schlechtes Wetter angekündigt hatte, konnte bei so viel Freude auch die Sonne nicht fehlen und wie bestellt war sie kurz nach der Ankunft da. Gemeinsames Startfoto und los ging es. Von Dernau ging es über einen kräftigen Anstieg direkt in die Weinberge und über den Rotweinwanderweg vorbei an Marienthal in Richtung Ahrweiler. Oben auf den Weinbergen genießen wir den Blick über das Tal, die alte Klosterruine und die Winzergemeinschaft in Marienthal. Von dort aus ging es auf direktem Weg zu Försters Weinterrasse, einem interessanten Gebäude ohne rechte Winkel und voller bunter Farben. Die Eigentümer ließen sich von den beiden Architekten Gaudi und Hundertwasser inspirieren und bauten diesen wirklich imposanten Anlaufpunkt im Jahr 2000. Schnell ein gemeinsames Gruppenbild und weiter auf dem Rotweinwanderweg zur ersten offiziellen Verpflegungsstelle. Gestärkt mit Wasser, Bier, Ahr-Rotwein oder Bananen ging es weiter in Richtung Ahrweiler. Unser Weg führte am alten Regierungsbunker und einigen Fröschen vorbei. Hinter dem Waldstück eröffnete sich uns der Blick auf die mittelalterliche Stadt Ahrweiler und uns wird schnell klar, warum dieser nette Ort zum wesentlichen Anziehungspunkt der Region gehört. Durch das Stadttor laufen wir unter dem Beifall vieler Besucher über den Marktplatz mit Blick auf die imposante Laurentiuskirche. Entlang der Stadtmauer geht es weiter mit einem beeindruckenden Schlussspurt über die Brücke zum Schwimmbad. Zur Entspannung gibt es ein Bad im Freibad nur für uns und eine Krönung für diese sehr gut organisierte Veranstaltung. Gemeinsam tauschen wir das Erlebte bei einem guten Essen im Ortskern aus und die Meinungen lassen keinen Zweifel! Wieder einmal durften wir eine perfekt geplante, traumhafte Veranstaltung besuchen und einen weiteren Erlebnisstein sammeln. Vielen Dank an Marion, Freddy und Dietmar für die Gestaltung dieses Laufevents und das Helferteam Claudia, Ecki und Julia.  Ohne Euch wäre sowas nicht möglich! Ihr seid die Größten!

Ein besonderes Dankeschön
für die Unterstützung unseres diesjährigen Sommerlaufs geht an:

Uschi´s Hofladen, St. Augustin-Menden
Slavi Marx, Gesundheitsberaterin
Dietmar Warnecke und Oliver Roth, Citroen
Uli Irnich, Computacenter

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Bis an die Grenzen…

Nach unserer letztjährigen Premiere in Davos war schnell klar, dass auch der nächste Berglauf in der Schweiz das Ziel sein sollte. Gesagt, getan! Da kam die Info von Iris zum diesjährigen Jubiläumslauf in Zermatt wie gerufen. Noch voller Adrenalin und mit sagenhafter Euphorie waren die Anmeldungen über Nacht schon im System! Es standen ja schließlich nur 500 Startplätze für den Ultramarathon zur Verfügung, warum sollten wir da lang fackeln.  Die Vorbereitungen verflogen wie im Flug und die Zeit dazwischen wurde mit einigen gemeinsamen Laufabenteuern gefüllt.  Planung, Hotelreservierung und das Design zum T-Shirt sind einige imposante Beispiele, die die Klasse unseres Teams deutlich machen. Ein besonderer Dank gilt unseren Gönnern, Freunde und Sponsoren, die mit ihrem Beitrag unseren Teamerfolg auch über die Landesgrenzen hinweg ermöglichen.Unser Team vor dem Start

Letzten Donnerstag war es dann soweit und die ersten Starter waren auf der Autobahn in Richtung  Zermatt unterwegs. Bereits die Fahrt entpuppte sich als ein Feuerwerk der guten Laune und der Vorfreude auf den bevorstehenden Berglauf.  Die rund neun Stunden Fahrt boten genug Raum für eine gemeinsame Rennstrategie, neuen Errungenschaften rund um den Laufsport oder einfach nur eine herrliche Spinnerei. Eines der Grundlagen für ein neues Milliardengeschäft rund um den geheimnisvollen Präzisionssand aus dem bekannten Mattsand, das sich als wirklicher Geheimtipp für asiatische Investoren in Zermatt erweisen sollte.  Wirklich ein Stoff aus dem .. gut das würde jetzt wirklich zu weit führen.

Der Freitag stand ganz unter dem Zeichen der Ortserkundung. Nach einem ausgiebigen Frühstück ging es mit der Gornergratbahn zum Berghotel Gornergrat auf rund 3.100 m über dem Meeresspiegel. Die Sonnen scheint und um uns herum gesellen sich rund 20 Viertausender dieser Gegend und eröfSt. Nikolaus vor dem Startfnen ein unglaubliches Panorama. Wenn auch das Hörnli sich nicht wirklich zeigt und ganz scheu hinter den Wolken bleibt, ist die Präsenz des Matterhorns wirklich spürbar. Für viele von uns ist dieser Ort der Zielbereich für den Ultramarathon und im ersten Moment ist die dünne Luft echt gewöhnungsbedürftig.  Nach einer guten Pause und einem guten Kaffee geht es zum Zielbereich der Marathonis auf den Riffelberg. Dort angekommen testen wir das Siegerpodest und können unsere 7 Hills Runners Fahne hinter dem Ziel aufhängen. So gut vorbereitet geht es zur mentalen Vorbereitung auf den großen Tag.

Das lange Warten hat ein Ende! Um 6:59 geht es mit dem Zug von Zermatt nach St. Nikolaus und im vollgepackten Zug herrscht schon an diesem frühen Morgen eine prächtige Stimmung. Läuferinnen und Läufer aus vielen Ländern wollen an diesem Jubiläumslauf teilnehmen. Letzte Infos werden ausgetauscht und als „Erstläufer“ hört man gerne den Zermatt-erfahrenden Läufern aufmerksam zu.  Wenn sich auch der ein oder andere Tipp später als komplett falsch heraus stellen wird. Von St. Nikolaus starten Hanja und Freddy als Marathonstaffel sowie Sandra, Jan und ich für den Ultra. Punkt 8:25 Uhr werden die Ultraläufer losgelassen und rund 20 min später gehen die Staffelläufer an den Start. Anschließend die Marathonläufer und dort war aus unserem Team Iris am Start. Dieser Lauf sollte in vielen Belangen anders werden. Ich war sehr froh, dass Jan mit mir gemeinsam den langen Weg laufen wollte und ohne es vorweg zu nehmen, wir hatten auf dem gesamten Weg viel Spaß. Von St. Nikolaus geht es parallel zur Eisenbahnlinie nach Zermatt über Mattsand, Ronda  und anschließend Täsch.  Das Streckenprofil auf dem Rennprospekt war deutlich flacher und gefühlt ging es bereits auf dem ersten Stück richtig rauf und runter. Der Blick auf den Höhenmesser lies schnell erahnen, dass es vor Zermatt nochmal richtig rauf gehen musste. Die Wechselzone in Zermatt war gleichzeitig die Hälfte der Marathonstrecke. Am Bahnhof haben wir Dietmar und Oliver – beide die Staffelläufer für die zweite Hälte – noch viel Glück gewünscht und sind mit diesem guten Gefühl in die zweite Hälfte gestartet. Uns war klar, dass jetzt der anspruchsvolle Teil der Strecke begonnen hatte. In Zermatt wurden wir von den Menschen angefeuert und mit diesem frischen Wind ging es über eine kurze Schleife durch Zermatt hinaus zur Riffelalp. Jeder Versorgungsstand unterwegs war ein Willkommensfest unter Freunden und die Helfer haben uns wirklich mit einer solchen Gastfreundlichkeit empfangen, dass wir am liebsten da geblieben wären. Gereicht wurden neben Getränken, Bananen und Gemüsebrühe auch Gels von Powerbar in verschiedenen Geschmackssorten. Wir sollten erst zum Ende des Rennens sehen, wieviele davon in einen Laufrucksack passen ;-)

Gut gestärktRiffelalp - Kurze schöpferische Pause und angetrieben von rhythmischer Blasmusik erwartete uns nach der Riffelalp die erste große Anstieg-Überraschung. Eine scheinbar nicht endende Wand stand vor uns und schlängelte sich in großen Schwüngen nach oben. Selbst laufsichere Kenianer kommentierten diesen Anstieg mit lauten „Nein-Rufen“.  Nach dieser Wand wurde die Sicht auf die rund 3 km lange Rampe zum Riffelberg sichtbar und uns war klar, jetzt haben wir gleich die 42 km geschafft. Oben auf dem Riffelberg warteten schon Hanja und Freddy mit unserer Schweiz-Fahne. Die Freude war riesen groß und wir waren sehr glücklich die beiden dort zu sehen. Unser Entschluss war jetzt klar, dass wir die letzten Kilometer des Ultras gemeinsam mit Sandra bewältigen wollten und nach kurzer Wartezeit sind wir dann zu dritt aufgebrochen um den Ultra zu finishen. Die letzten 3,5 km waren nicht ohne und der Gornergrat hat wirklich alles gegeben uns den Aufstieg nicht leicht zu machen. Auch kurze Hagelschauer konnten uns nicht mehr aufhalten. Über die Brücke hoch zum Hotel und Arm in Arm sind wir zu dritt nach 7 Stunden und 13 Minuten über die Ziellinie gelaufen.  „ Und da kommt ein Trio mit Sandra Kramer, Jan Kratz und Uli Irnich…“ kommentiert der Stadionsprecher unseren Zieleinlauf. Ein unglaubliches Gefühl und ein besonderer Dank an Sandra und Jan für diesen tollen Lauf ! Es war ein echtes Erlebnis das ich nie vergessen werde. DankeZieleinlauf Gornergrat

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Zermatt 2011-7HR and Friends

Wieder eine gelungene Veranstaltung – gut organisiert und alle teilnehmenden 7HR and Friends haben ihre Laufstrecken erfolgreich hinter sich gebracht…mehr wird folgen..

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Flaggenparade

Es wartet was im Zielbereich auf dem Riffelberg…

Bahnstation Riffelberg

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